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Freitag, 30. Juli 2010 um 14:30

Pannen in der Gesundheitskommunikation

Kommunikationspannen müssen nicht sein. Dennoch erreichen uns immer wieder Beispiele, nicht nur aus der Arzt- oder Zahnarztpraxis. In der letzten Woche fühlten wir uns aber durch Nescafé an eine dieser Begebenheiten in einer Zahnarztpraxis erinnert.

Präventive Kommunikation ist die Nr. 1 bei der Steigerung des Praxis-Image. Nicht erst seit heute gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die es den Zahnärzten ermöglicht, den Stellenwert der Prophylaxe konsequent in den Praxisalltag einzubinden. Die 4. deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) bietet aber zusätzliche Erkenntnisse. Patienten sind von Ihrem Zahnarzt gewohnt, dass er Ihnen die individuelle Prophylaxe anbietet. Mit "konsequent" ist aber auch gemeint, die kommunikativen Eigenschaften einer Praxis aus der Präventivmedizin als Imagefaktor kommunikativ zu nutzen.

Wer möchte nicht gern mit seiner Praxis-Homepage ganz oben bei Google stehen. Warum das anscheinend wirklich wichtig ist, zeigte jetzt eine Auswertung der Forscher der Northwestern University aus Evanston. Nach Beurteilung der Forscher setzen junge Internetnutzer (die Patienten von morgen) blind auf die Top-Rankings bei Google, also den Ergebnissen die auf der ersten Seite hoch angesiedelt sind. Medienkompetenz muss also in der Medienpädagogik mehr Beachtung geschenkt werden. Wir planen einen eigenen Intensiv-Workshop im Rahmen unserer Initiative "Mehr Medienkompetenz in der Gesundheitswirtschaft".

Wir haben gerade die Arbeiten an unserem Newsletter Service abgeschlossen. Bislang erhielten Sie die Beiträge aus diesem Blog, wenn neue Beiträge erschienen und ergänzend die Beiträge aus unserem BUZZ Bereich, sowie die Artikel aus unserem Sandkasten. Das haben wir jetzt umgestellt und versorgen Sie ausschließlich mit den hier eingestellten Fachbeiträgen und Neuigkeiten rund um das Netzwerk praxistotal. Erfahren Sie, was sich außerdem geändert hat.

Nach dem wir Ihnen zuletzt die (N)ONLINER Studie 2010 vorgestellt haben und die Ergebnisse auf die Ärzteschaft in einigen Punkten abschätzend übertragen haben, möchten wir Sie heute mit der repräsentativen Studie des WINEG der Techniker Krankenkasse (TK) bekannt machen. Wir holen ein wenig aus, kommen dann im Fazit auf unser Kernanliegen, der modernen und präventiven Kommunikationsgestaltung zu sprechen.

Die (N)ONLINER Studie 2010 entsteht seit 2005 jährlich im Auftrag der Initiative D21 und wird durch TNS Infratest durchgeführt. Unterstützt wird die Studie durch zahlreiche Sponsoren, darunter das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Der (N)ONLINER Atlas zeigt die Nutzung des Internets durch die Deutsche Bevölkerung. Der Atlas gibt Aufschluss über die Strukturen des Internets. Das Internet ist nahezu in alle Lebensbereiche vorgedrungen. Auch regionale Unterschiede werden ausgewiesen.

Wir wollen Ihnen die Zahlen mit Blickwinkel auf die Bedeutung für Praxen bzw. Unternehmen der Gesundheitswirtschaft vorstellen und bewerten.

Mobile Endgeräte setzen sich immer weiter durch. Schon in weniger als drei Jahren wird laut Gartner mehr Traffic im Internet durch mobile Endgeräte erzeugt, als mit herkömmlichen Computern. Das Netzwerk praxistotal reagiert auf diese Entwicklung und bietet mobilen Lesern des Fachblogs jetzt eine für Smartphones optimierte Darstellung. Dabei erhält das weit verbreitete iPhone ein eigenes Template und ist wie ein App lesbar.

Docinsider meldet gerade per Newsletter, dass man die internen Suchmöglichkeiten nach Ärzten, Zahnärzten und Therapeuten optimiert hat. Ingo Horak verspricht einen erweiterten Funkionsumfang. Offenbar ist die Suchfunktion auch so überarbeitet worden, dass besonders aktive Profile von Ärzten und Praxisinhabern beorzugt werden. Aktiv heißt in diesem Fall, sein Profil zu pflegen und sich an der Idee DocInsider zu beteilgen.

Diese Beitrag entsteht im Rahmen unserer Serie "Warum Ärzte, Zahnärzte und Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft ins Soziale Netz müssen". Er beschäftigt sich mit dem penetranten Versuch, die Sozialen Medien für negative Stimmungsmache gegenüber der Zahnärzteschaft zu missbrauchen. Das Problem. Es funktioniert. Wir brauchen mehr aktive Zahnärzte für ein positives Gegengewicht.

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